Marktbericht 4. Quartal 2013

Das Eine tun ohne das Andere zu lassen.

Frankfurt, den 6. Januar 2014 - Das Jahr 2013 endete mit neuen Rekordständen des Deutschen Aktien-Index DAX, kaum jemand hätte dies zu Jahresbeginn erwartet. Auch andere Aktienmärkte erreichten neue Rekorde. Die Wirtschafts-daten sind gut, der Euro steigt, Irland hat den Euro-Rettungsschirm verlassen. Die US-Notenbank hat den Einstieg in den Ausstieg von der lockeren Geldpolitik begonnen, die USA haben ihren Haushalts-streit beigelegt. Die chinesische Regierung hat ein neues Wirtschaftsprogramm aufgelegt und der russische Präsident Putin schenkt seinen bekanntesten Widersachern medienwirksam die Freiheit. Beste Aussichten also für 2014? Nicht unbedingt. Die Eurokrise bleibt ungelöst. Viele europäische Länder haben einschneidende Reformen anzugehen und tun es nicht. Die Aktienmärkte sind vor allem vom billigen Geld der Notenbanken nach oben getrieben worden. Die Wirtschaft in Südeuropa bleibt schwach, die Jugendarbeitslosigkeit hoch und die soziale Kluft wächst. Darin steckt Sprengkraft, die soziale Unruhen, euroskeptische Parteien und Extremisten fördert. 2014 wird ein Jahr, in dem unser europäisches Werteverständnis erneut gefragt sein wird. Was verbindet uns, was macht uns zu Europäern und wo wollen wir gemeinsam hin?

Es muss mehr Bewegung in Europa kommen. Der Bundesrepublik kommt hier eine besondere Rolle zu, und es ist zu hoffen, dass die neue Bundesregierung sich dieser Verantwortung mehr bewusst ist, als sie es im Koalitionsvertrag zum Ausdruck bringt. Anstelle Reformen wie den Renteneintritt zurück-zudrehen und damit schlechtes Vorbild für die reformunwilligen Partnerländer in Europa zu sein, sollte die Bundesregierung ihre große Macht in Bundestag und Bundesrat nutzen, unser Land weiter zukunftsfest zu machen und die nächsten Reformen anzugehen bei Themen wie Bildung, Energie-versorgung, Familien- und Arbeitswelten der Zukunft, Gesundheitssystem und Kommunalfinanzierung. Damit stärkt sie Europa und wird ihrer Rolle als Vorbild und Führungskraft gerecht, um auch die europäischen Themen wie Bankenregulierung und Staatsfinanzierung voranzubringen. Der Bundes-regierung ist mehr Mut zu aktivem Handeln zu wünschen. Dies umso mehr, um nicht erneut von den Kapitalmärkten getrieben zu sein, wenn die Angst vor einer Blase an den Aktien-, Anleihe- und Immobilienmärkten sich als berechtigt herausstellen und die Welt erneut von vehementen Börsen- und Finanzturbulenzen erschüttert werden sollte. Unsere Kernerwartung ist ein solches Extremszenario nicht, aber es wird nicht verkehrt sein, dagegen gewappnet zu bleiben. Welche Schlüsse wir aus den Entwicklungen der vergangenen Wochen an den Kapitalmärkten gezogen haben und was wir für die kommenden Monate erwarten, erfahren Sie in unserem Marktbericht zum 4. Quartal 2013, der zum privaten Gebrauch frei heruntergeladen werden kann.

Es würde uns freuen, das Gespräch über die derzeitige Marktlage persönlich mit Ihnen fortzuführen und uns mit Ihnen über Ihre persönliche Anlagestrategie und derzeitige Vermögenssituation auszutauschen. Für eine Terminvereinbarung und weitere Fragen stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.

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